Bürger für Undenheim
Bürger für Undenheim e.V.


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Infoblatt - Oktober 2015

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer.

am Samstag, den 10.10. wurde die Auszählung zur Einwohnerbefragung, Thema Kunstrasenplatz, durchgeführt: Die Ergebnisse stehen fest. Es ist mir ein Anliegen, mit ein paar Worten das Ergebnis und die daraus resultierenden Folgen in unseren planerischen/politischen Kontext zu setzen:

 

Die strategische Planung der BfU sah zum Zeitpunkt der letzten Wahlen die Investition in einen Kunstrasenplatz in der jetzigen Legislaturperiode nicht vor. Aufgrund der Förderungsmöglichkeiten durch das Land ("Goldener Plan"), die eine höhere Förderung versprach als die des Kreises/Verbandsgemeinde war ein entsprechendes Vorhaben für die darauf folgende Legislaturperiode vorgesehen.

 

Der Wunsch von Teilen der Einwohner auf eine frühzeitigere Umsetzung des Vorhabens wurde ernstgenommen, geprüft und beplant. Nachdem nun die Machbarkeit verschiedener Alternativen geprüft worden war, wurde deutlich, dass wesentliche Zielsetzungen, für die die BfU die Mehrheit der Bevölkerung in den Wahlen hinter sich vereinigen konnte (Vollständiger Abbau der Pro-Kopf- Verschuldung, Ausweisung von neuen Baugebieten mit Bedacht und die bereits geplanten Investitionen) mit einer entsprechend zusätzlichen großen Investition nicht zu vereinbaren sein wird.

 

Dennoch zeigten wir uns in der BfU bereit, unsere Prioritätensetzung im Sinne der Bürger zu überdenken, wenn sich eine solche Investition einer breiten Unterstützung in Undenheimsicher sein kann. Deshalb wurde die nun durchgeführte Einwohnerbefragung initiiert.

 

Trotz erheblicher zeitlicher Verzögerungen und technischer Probleme bei der Durchführung durch die Verbandsgemeinde haben beeindruckende 40% aller Einwohner ihre Meinung eingebracht. Hiervon haben sich 83% für eine Investition in einen Kunstrasenplatz ausgesprochen.

 

Dieses Ergebnis bedeutet nach Bekundung aller politischer Parteien, auch wenn es rechtlich nicht bindend ist, dass ein Kunstrasenplatz kommen wird. Ginge es nach Ortsbürgermeister Wilhelm Horn, könnte, wenn alles gut läuft, Ende 2016 oder spätestens im Jubiläumsjahr 2017 Einweihung gefeiert werden.

 

Welche Alternative nun umgesetzt wird, ist allerdings eine komplexe Kosten- Nutzenab-schätzung unter Berücksichtigung der Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Aufgabe wird nun in den Ausschüssen und im Gemeinderat gelöst werden. Wichtig wird hierbei sein, die Bedürfnisse der Vereine und der Bürger zu berücksichtigen, die Finanzierung solide zu planen und den Spielraum der Gemeinde für andere geplante Projekte zu erhalten.

 

Ich bedanke mich im Namen der BfU bei allen, die sich die Mühe gemacht haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ihre Meinung kund zu tun.

 

Wie Sie vielleicht bereits schon erfahren haben, ist unser langjähriger 1.Vorsitzender der BfU, Marcus Becker, Anfang Oktober zurück getreten. Acht Jahre führte er an der Spitze die Geschicke des Vereines mit viel Engagement, Besonnenheit und stets vermittelnd. Marcus Becker beschließt damit auch insgesamt 16 Jahren Vorstandsarbeit. Für all diese ehrenamtliche Arbeit mit viel Herzblut in und für den Verein und für Undenheim bedanke ich mich im Namen der BfU.

 

Wir freuen uns darüber, dass sein Engagement und seine Erfahrung auch in Zukunft dem Wohl der Gemeinde zur Verfügung stehen werden. Marcus Becker wird weiterhin die Interessen der Bürger als 1. Beigeordneter im Gemeinderat wie auch in der Gemeindeverwaltung vertreten.

 

Die BfU wünscht Ihnen in der nun anstehenden kälteren Jahreszeit eine gute Gesundheit.

 

Marc Curschmann (2. Vorsitzender)

 

 

Undenheimer WeinNacht

Weinprobe von Undenheimern für Undenheimer

 

(ssch) Nach der erfolgreichen Premiere 2014 findet am 07. November ab 19 Uhr die zweite Undenheimer WeinNacht statt.

 

Im stilvollen Ambiente des Weinguts Junghof werden die frisch gewählte Rheinhessische Weinkönigin Sabrina Becker und Steffen Schindler vom Deutschen Weininstitut zu einem mehrgängigen Menü Weine von verschiedenen Undenheimer Winzern vorstellen.

 

Ziel der von der BfU initiierten Veranstaltung ist es, die hervorragenden Qualitäten der Weine des Dorfes noch stärker ins Bewusstsein der Undenheimer Bürger und ihrer Gäste zu rücken. Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr wieder der beste Wein des Abends gewählt werden.

 

Die Karten für das Vier-Gänge-Menü inklusive Weinprobe kosten 49 € und sind erhältlich bei Susanne Herdegen, Telefon: 06737-710541 oder unter WeinNacht@bfu-undenheim.de.

Kinderkrempelmarkt noch in den Kinderschuhen

Zukünftig immer am Kerbesonntag im Hof des evangelischen Gemeindehauses

(cs) Seit zwei Jahren wird der Kinderkrempelmarkt der BfU nun im Hof des evangelischen Gemeindehauses veranstaltet, um das kinderattraktive Kerbeumfeld für den Verkauf ausgedienter Spielzeuge oder den Erwerb neuer Lieblinge zu unterstützen. Traditionsgemäß verzichtete die BfU auf eine Standgebühr. Anbieter, Interessenten und die Organisatoren wurden für ihr Engagement allerdings mit nur wenigen kaufwilligen Kunden belohnt. "Vermutlich muss sich der Ortswechsel des nunmehr 21. Kinderkrempelmarktes erst herumsprechen! Wir müssen im nächsten Jahr einfach noch mehr Werbung machen", äußerte sich dann auch Kirstin Schaubruch, Vorstandsmitglied der BfU. "Es wäre traurig, wenn diese traditionelle Möglichkeit für unsere jungen Händlerinnen und Händlern nicht mehr angeboten werden würde."

 

Aufgrund des Kaffee-Nachmittags im Hof der Feuerwehr am Kerbesonntag müsste eigentlich ein großes Kundenpotential auf den jungen Undenheimer Gewerbenachwuchs warten. Daher bereits heute unser Aufruf: Sammelt schon mal für 2016!

Erweiterung des Undenheimer Ereigniswaldes

(cs) Können Sie sich ein Leben ohne Wald vorstellen? Bäume werden älter als wir, waren weit vor uns da und werden noch leben, wenn wir schon längst nicht mehr sind. Wir gehen in den Wald, um Ruhe zu finden, wir suchen Schatten unter ihren ausladenden Kronen. Der Baum hat von jeher mächtigen Symbolgehalt

 

Undenheim greift diese Symbolkraft auf und bietet seit vielen Jahren seinen Bürgern die Möglichkeit, anlässlich familiärer Ereignisse wie Trauung, Geburt oder Geburtstag einen Baum im Undenheimer Ereigniswald zu pflanzen. Wir haben berichtet, dass seit einem Jahr der vorhandene Platz erschöpft ist. Ortsbürgermeister Wilhelm Horn konnte nun ein weiteres Teilstück der alten Bahntrasse für diese Nutzung freigegeben. Ca. 300 m des Bahndamms können somit ab nächstem Frühjahr erneut mit Ereignisbäumen bepflanzt werden. Neben einer schönen Tradition leistet Unden-heim auf diese Weise einen Beitrag zum Natur- und Gewässerschutz und schafft zusätzlichen Lebensraum für viele Tierarten in einer waldarmen Landschaft.

 

Die bisherigen Anpflanzungen haben bereits ein Biotop entwickelt, in dem beispielsweise Greifvögel ein reichhaltiges Jagdrevier gefunden haben. Der Mäusebussard ist einer unserer größten Greifvögel. Wie sein Name schon verrät, ernährt er sich vor allem von Feld- und Wühlmäusen. Diese erbeutet er jedoch nicht nur im Flug. Viel energiesparender ist die so genannte Ansitzjagd. Dabei sitzen die Vögel auf Bäumen oder Weidepfosten und warten geduldig, bis sie Beute erspähen. In ausgedehnten Ackerfluren herrscht häufig ein Mangel an geeigneten Ansitzwarten. In Absprache mit dem Naturschutzbund Rheinhessen-Nahe wird die BfU sogenannte Ansitzstangen zur Unterstützung des Jagdverhaltens installieren.

Parkplatz-Neuordnung in Staatsrat-Schwamb-Straße

(hk) Im Bereich des östlichen und westlichen Teilabschnitts der Staatsrat-Schwamb-Straße wurden die Parkplätze neu geordnet und entsprechend markiert. Damit wird ein weiterer Wahlprogrammpunkt der BfU – nämlich die Regelung des innerörtlichen Verkehrs – angepackt. Notwendig wurde die schnelle Umsetzung durch das "Zuparken" längerer Streckenabschnitte, die unter anderem den Busverkehr ausbremsten. Eine Entschärfung der Situation könnte durch die Nutzung eigener Parkflächen auf den Grundstücken eintreten. Der Unvernunft der Anlieger Rechnung tragend, musste die BfU-Verwaltung handeln.

 

Auch der dritte, mittlere Abschnitt der Staatsrat-Schwamb-Straße wird markiert. Die BfU-Fraktion sieht darüber hinaus auch in den Nebenstraßen Handlungsbedarf. Ähnlich wie in der Friedrich-Ebert-Straße sollte dort ein Parkkonzept entwickelt (und kontrolliert) werden.

Barrierefrei durch Undenheim I

Ausbau aller vorhandenen Bushaltestellen

(hk) Nicht nur aufgrund des demografischen Wandels und somit zur Integration der älteren Mitbürger ins Dorfleben hat sich die BfU dieses Themas angenommen. Auch bei scheinbar normalen Alltagssituationen wie beim Kinderwagenschieben oder dem Laufen an Krücken wird man sich bewusst, wie schnell man mobi-litätseingeschränkt sein kann und merkt, wie hoch ein Gehwegbord oder eine Einstiegskante in den Bus ist. Dementsprechend hat die Fraktion der BfU in der Gemeinderatssitzung vom 13.05.2015 einen Antrag auf Prüfung der Möglichkeit des barrierefreien Ausbaus aller vier Bushaltestellen (pro Richtung) in Undenheim durch die Gemeindeverwaltung gestellt. Die aktuelle Situation an den Haltstellen im Ort stellt sich zurzeit so dar, dass durch die vorhandenen Bordsteinhöhen der Einstieg für mobilitätseingeschränkte Menschen nur sehr schwer möglich ist. Hierzu gehören z. B. Personen mit Gehbehinderung.

 

Für Menschen mit ggf. noch stärkerem Behinderungsgrad, wie z.B. Rollstuhlfahrer, ist die Nutzung der Busse oft gar nicht möglich. Auch Sehbehinderte haben an den vorhandenen Bushaltepunkten derzeit kaum bis gar keine Orientierungshilfen, die ihnen den Ein- bzw. Ausstieg erleichtern würden.

 

Darüber hinaus hat sich die BfU-Fraktion bei entsprechender Machbarkeit für die Beantragung von Fördermitteln nach dem sog. Landesverkehrsfinanzierungsgesetz kommunale Gebietskörperschaften eingesetzt und den Landkreis Mainz-Bingen als Aufgabenträger eingebunden. Bei den zuständigen Stellen zeigte man sich – vor dem Hintergrund des Behindertengleichstellungsgesetzes und dem novellierten Personenbeförderungsgesetz, wonach bis 2022 alle Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut sein sollen – gegenüber dem Anliegen aufgeschlossen. Allerdings müsse man im gesamten Landkreis – nicht zuletzt angestoßen durch den BfU-Antrag – zuerst erheben, welche Bushaltestellen nicht barrierefrei sind bzw. welche davon hoch frequentiert sind. Aufgrund dieser gesetzlichen Vorgaben und vor dem Hintergrund eines 2019 auslaufenden Landes-fördertopfes hoffen wir von der BfU auf eine zügige Bewertung. Wir bleiben dran!

Barrierefrei durch Undenheim II

Sanierung von Einmündungsbereichen

(hk) In der letzten Gemeinderatssitzung am 01.10.2015 wurde die für 2016 vorgesehene Sanierung von mehreren Einmündungsbereichen im Zuge der Staatsrat-Schwamb-Straße beschlossen. Einstimmig wurde dabei von allen Fraktionen die Ausbauvariante A "Asphaltarbeiten + Barrierefreier Vollausbau" der Gehwege gewählt.

 

Ergänzt wurde der Umfang der Beschluss-vorlage der Verwaltung, der die Einmündungen Theodor-Heuss-Straße, Kurt-Schumacher-Straße, Blaisy-Bas-Straße, Raiffeisenstraße, Beethovenstraße und Schubertstraße umfasste, um die Einmündung Hahnheimer Straße sowie um die Prüfung der Möglichkeit, die Einmündungsbereiche im Querungsbereich farbig zu markieren

 

Die BfU-Fraktion bat die Gemeindeverwaltung und VG zusätzlich zu prüfen, inwiefern in diesem Zuge ein Antrag auf Landeszuwendung gestellt werden kann. So ließen sich vielleicht mit den gleichen Investitionen auch weitere Einmündungsbereiche wie Bahnhofstraße oder Mozartstraße mit sog. taktilen Leitelementen zusätzlich ausbauen.

 

Die Integration älterer bzw. mobilitätseingeschränkter Mitbürger ins Dorfleben hat sich die BfU auf die Fahne geschrieben, und dies unter konsequenter Nutzung von Fördermitteln, die zu diesem Zweck von Land oder Kreis zur Verfügung gestellt werden können.

Renaturierungsmaßnahmen Nordelsheimer Bach und Goldbach

(cs) Die Aktion Blau Plus ist ein Aktionsprogramm des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, welches seit 1995 erfolgreich die Wiederherstellung von naturnahen Gewässerzuständen fördert. Über viele Jahrzehnte wurden Gewässer begradigt, verrohrt und befestigt. Die Folgen waren der Verlust und die Zerschneidung der Lebensräume, die Austrocknung der Auen, ein Rückgang der Artenvielfalt und verstärkte Hochwasser. Diese Sünden der Vergangenheit müssen nun unter Wahrnehmung der Verantwortung für unsere Umwelt mühevoll rückgängig gemacht werden. Mehr Raum für Bäche und Flüsse, das heißt auch mehr Lebensraum für Tier und Natur, mehr landschaftliche Vielfalt und mehr Schutz vor Hochwasser.

 

Nachdem nun der erste Schritt der Renaturierungsmaßnahmen am Nordelsheimer Bach zu einem fast parkähnlichen Gelände abgeschlossen ist, hat sich der Focus der Gemeinde zunächst auf die Renaturierung an der Goldbach konzentriert. 2500qm gemeindeeigenes Gelände wird auch hier für die Einrichtung eines Biotops bereitgestellt. Der Naturaspekt steht ebenso im Vordergrund wie die Wasserrückhaltung Auch hierfür wird die Förderung des Landes mit 90% der förderfähigen Baukosten in Anspruch genommen.

 

Im Anschluss werden auf den in das Eigentum der Verbandsgemeinde übergebenen Ausgleichsflächen für die geplanten Windkrafträder von ca 45000 qm entlang des Nordelsheimer Baches die angedachten Kompensationsmaßnahmen durchgeführt. Hierdurch soll von dem bisher renaturierten Bereich bis zum Eisweiher ein kompletter Grünstreifen entstehen, der dem Naherholungswert der Gemeinde zu Gute kommen wird.

Tempo 30 auch auf Staatsrat-Schwamb-Straße?

Verkehrsministerkonferenz stellt neue Regelung in Aussicht

(hk) Zumindest vor der Undenheimer Grundschule "Am Goldbach" könnte eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Staatsrat-Schwamb-Straße bald Wirklichkeit werden.

 

Denn die Ressortchefs haben bei der Verkehrsminsterkonferenz am 08.10. in Worms eine Beschlussvorlage erarbeitet und dem Bund vorgelegt, mit der Aufforderung, die Straßenverkehrsordnung anzupassen. Nach dieser herrsche vor Grundschulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen eine besondere Gefahrenlage, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zur Regel werden lassen soll. (Quelle: SWR, Landesschau).

 

Die Aussage "Wir sind interessiert an einer 30-Stundenkilometer-Beschränkung" von Bürgermeister Wilhelm Horn (BfU) würde zumindest in diesem Teilabschnitt der längsten bzw. langgezogensten Straße Undenheims schon bald erhört werden können. Inwiefern nicht nur dort, sondern auch in weiteren Streckenabschnitten der Straße eine 30 km/h - Beschränkung nach Zeichen 274 der StVO eingerichtet werden kann, entscheidet aber nicht die Ortsgemeinde allein, denn: "Der Landesbetrieb Mobilität ist zuständig für die Kreisstraße", und hat somit ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

 

Doch Wilhelm Horn beabsichtigt bei der kommenden Verkehrsschau die Verantwortlichen erneut darauf anzusprechen.

Jugendgarten Undenheim – ein Erfolg

(wr) Bereits über eineinhalb Jahren nutzen über 10 Jugendliche ab 13 regelmäßig den Undenheimer Jugendgarten am Radweg an der Selz sowie in den Wintermonaten die Treffen im evangelischen Gemeindehaus.

 

Lagerfeuer, Bäume und Holzschneiden, Grillen, Traktorfahren und ein gutes Zusammensein im Feld, draußen in der Gemarkung, sind die "Erfolgsgeheimnisse" eines besonderen Angebots für Jugendliche aus Undenheim und der Umgebung. 8 ehrenamtliche Mitarbeiter sind für die Jugendlichen ansprechbar und sorgen für die Verlässlichkeit und das gute Klima auf dem von Dekanatsjugendreferent Wilfried Rumpf zur Verfügung gestellten Garten. Zusammen mit den Jugendlichen wurde dann auch mit einer alten Trummsäge ein umgefallener Baum zersägt und Holz für die zukünftigen Lagerfeuer gemacht. Mit dem blauen Eicher Oldtimerschlepper von W. Rumpf wird der Garten gepflegt und ein Volleyballplatz möglich gemacht, mit der ausgeliehenen Slagline vom Jugendhaus Oppenheim gab es besondere Erfahrungen beim Balancieren über das so schmale Seil und beim Überwinden eigener Hemmnisse.

 

Auch im Winter wird es weitere Angebote geben. Das Angebot wird von der Evan-gelischen Jugend im Dekanat Oppenheim in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen Nicole Hirdes, Familie Rosenzweig, Christina Müller-Stein, Karin Steinebach, Claudia Schneider und Wilfried Rumpf durchgeführt. Die BfU freut sich darüber, dieses Projekt nicht nur von Anfang an, sondern auch in Zukunft mit Manpower, Gerät und Ideen tatkräftig unterstützen zu dürfen.

Wirtschaftsweg entlang der Bahntrasse wurde ausgebaut

(hk) Bereits seit 2008 besteht ein Antrag auf Förderung des Wegebaus beim DLR. Nun hat die Gemeinde im letzten Monat sehr kurzfristig die Zusage zur Erneuerung des desolaten Betonweges entlang der alten Bahntrasse von der Straße "An der Römervilla" bis zum Talgraben erhalten. Da das Wegebauprogramm mit bereit-stehenden Fördermittel in Höhe von 55% der Baumaßnahmen (max. 80.000€) in diesem Jahr endet, wurde in einem Eilverfahren eine Ausschreibung und Auftragsvergabe durchgeführt. Baubeginn war bereits am 29.9.2015. Dieser Wegeabschnitt von ca. 1 000 m am "Ereigniswald" wurde den Anforderungen der Fuß-gänger und Radfahrer entsprechend asphaltiert.

 

Im weiteren Verlauf des Weges entlang des Grünstreifens bis zum Pommermühlweg (ca. 1100 m) war der über 60 Jahre alte Betonweg ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand. Seit Jahren wurden die den Weg am meisten schädigenden Pappeln aus dem Grünstreifen entfernt, im letzten Winter die letzten besonders dicken Exemplare.

 

Durch die im Boden vorhandenen Wurzeln der Bäume wird es immer wieder zu Beschädigungen des Weges kommen. Daher ist dieser Abschnitt als Schotterweg ohne Asphaltdecke ausgebaut worden, so wie es für den landwirtschaftlichen Verkehr erforderlich und ausreichend ist. Damit wird ein weiterer Wahl-programmpunkt der BfU angepackt: gut ausgebaute Wirtschaftswege für Landwirte, aber auch für Fußgänger und Radfahrer, die Naherholung suchen, herzustellen.

Bürgerinitiative gegen das Wegsehen: Augen auf für Nachbarn

(cs) Am frühen Abend geht es los: Wie viele Spaziergänger verlassen Angelika und Stephan Dürholt ihr Haus. Und dennoch steckt bei ihnen ein wenig mehr dahinter, Zeit und Route sind nicht zufällig gewählt. Denn die Dürholts gehören zu einer Niersteiner Bürgerinitiative, die sich ganz nach der augenscheinlichen Tätigkeit nennt: Die Spaziergänger. Die Mitglieder nutzen nach einem intern abgestimmten Plan den abendlichen Spaziergang, um im jeweiligen Bereich auch nach Auffälligkeiten bei den Nachbarn zu schauen: stehen Garagen offen, sind Fenster und Türen geschlossen, quillt der Briefkasten über?

 

Ihre Motive für dieses Engagement sind unterschiedlich. Für manchen ist es ein dankender Dienst an der Gemeinschaft, für andere eine Gelegenheit, die eigene Gesundheit zu fördern - allen gemein ist die Wertschätzung und Sorge für ihre Nachbarn. Denn die vorbeugende Aufmerksamkeit wird von allen Experten als eine gute Schutzmöglichkeit gegen Einbrüche empfohlen – neben individuellen Maßnahmen am Haus.

 

So bestätigt nicht nur die Polizei in Oppenheim, dass sie die Initiative begrüßt. Sondern auch die Statistiken zeigen, dass Nierstein deutlich weniger von Einbrechern heimgesucht wird als die Nachbargemeinden. "Einbrecher scheuen das Risiko", erläutert Horst Dehmel, zuständiger Bezirksbeamter der Polizei Oppenheim. "Je mehr Bewegung und offene Augen in einer Gegend sind, desto höher die Gefahr, entdeckt zu werden."

 

So beschreiben "Die Spaziergänger" aus Nierstein ihre eigene Idee, Motivation und ihren Erfolg. Georg Wiesel, Gemeinderatsmitglied der BfU, sieht in dieser Initiative ein vorbildliches Beispiel, mit dem auch in Undenheim den jüngsten Vandalismus-Vorfällen begegnet werden könnte. Ganz im Sinne eines "good practice sharing" beabsichtigt die BfU, eine Informationsveranstaltung durchzuführen, in der die Erfahrungen und Erkenntnisse aus Nierstein präsentiert werden. Ziel wird es sein, Interessenten und "Mitgeher" von einer solchen Initiative zu begeistern, Ängste zu nehmen und im besten Fall eine vergleichbare auf Undenheim zugeschnittene Gemeinschaft zu gründen. Interessenten können sich unter georg.wiesel@BfU-Undenheim.de vorab in die Organisation einbringen.

Undenheimer Friedhof aufgeräumt

(ssch) Bereits zum dritten Mal rief die Gemeinde Undenheim ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Friedhof des Dorfes durch ehrenamtliches Engagement in Ordnung zu bringen und aufgelassene Gräber abzuräumen. Bei besten äußeren Bedingungen konnte Bürgermeister Wilhelm Horn mehr als 25 gut gelaunte und motivierte Helferinnen und Helfer begrüßen, die in vier Stunden Arbeit fast 30 alte Grabsteine, Grabeinfassungen und zum Teil üppigen Bewuchs entsorgten. Andere wiederum kümmerten sich darum, dass die Helfer mit Kuchen, Brötchen, Wurst, Kaffee und anderen Getränken versorgt wurden.

 

Besonders dankbar war man für die Unterstützung durch die Undenheimer Landwirte, die mit ihrem Fuhrpark dafür sorgten, dass selbst die schwersten Steine abtransportiert werden konnten. Erfreulich war auch, dass viele Mitglieder des Gemeindesrats die Schaufeln und Schubkarren in die Hände nahmen und sich an der Aktion beteiligten – und zwar über alle Fraktionen hinweg. Das Resultat konnte sich schließlich sehen lassen: wenn man davon ausgeht, dass ein Abräumunternehmen pro Grab über 500 Euro in Rechnung stellt, hat der Einsatz mehr als 15.000 Euro an Steuergeldern eingespart, die an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden könn

Spielplatzvormittag am Spess

(cs) Undenheims Spielplatz zwischen den Neubaugebieten Dolce-Ring und Am Spess ist ein Ergebnis einer Elterninitiative, die 2009 von Claudia Maier und Susanne Herdegen ins Leben gerufen wurde. Durch Ehrenamtsförderung, Tür-zu-Tür-Aktionen, die Veranstaltung eines Trödelmarktes und Unterstützung zahlreicher Undenheimer Bürger und Gewerbetreibender, konnte ein attraktiver Spielplatz mit Hügelrutsche, Kletterturm und -baumstämmen, einem Drehkarussell, Schaukel, einem Sandkasten und vielem anderen mehr erschaffen werden.

 

Die Gemeinde hatte dafür ein Grundstück zur Verfügung gestellt und die Übernahme der laufenden Kosten zugesichert. Mit diesem Projekt gewann die Spielplatzinitiative den 1. Preis des Landeswettbewerbs "Netzwerk Nachbarschaft, Aktion Spielplatz", wodurch das gemeinsame Engagement Undenheimer Bürger zusätzlich belohnt wurde.

 

Um dieser Leistung Rechnung zu tragen und den Spielplatz auch für die nächsten Kinder-generationen attraktiv zu erhalten, ruft die BfU zu einem Spielplatzvormittag auf, an dem Aufräumarbeiten, Schneidarbeiten, Versatz von Spielgeräten u.a. auf dem Programm steht, die über die von der Gemeinde geleisteten Pflegeaufgaben hinaus gehen.

 

Treffpunkt wird am 14. November 2015 ab 9:30 Uhr am Spielplatz sein. Werkzeuge wie Schubkarren, Rechen, Spaten, Gartenscheren etc. sowie gute Laune können gerne mitgebracht werden. Um 13 Uhr wird sich die BfU bei den Helfern mit einem Helferimbiss bedanken.

Aktuelle Termine in Undenheim:

 

Unser Infoblatt 10/2015 ist auch als Download verfügbar:

Infoblatt
 

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