Bürger für Undenheim
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Infoblatt - April 2015

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer.

Es ist so weit: der Winter hat seine Pforten geschlossen, die Fastentage sind beendet und die Zeit neuer Energie bricht an.

 

Diese Energie werden Sie, davon bin ich überzeugt, auch in unserer ortspolitischen Arbeit erkennen können. Der von der BfU-Verwaltung eingebrachte Haushaltsplan 2015 setzt starke Investitionsakzente: Sportgelände, dörfliche Infrastruktur sowie innerörtlicher Ruhepol „alter Friedhof“. Flankiert werden diese für Undenheim großen Projekte durch eine beeindruckende Anzahl von Aktivitäten in unseren Projektgruppen, die sich zunächst besonders mit Angeboten für unserer jungen Generation, dem Thema Barrierefreiheit, Förderung der Infrastruktur, dem Ausbau kultureller Angebote mit lokalem Bezug und der Gestaltung des Ortbildes beschäftigen - selbstverständlich insbesondere auch mit der Vorbereitung des Jubiläumsjahres 1250 Jahre Undenheim. Wir haben viel vor!.

 

Eines unserer ältesten Anliegen konnte derweil zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden: seit 2012 hat sich die Gemeindever- waltung und unser Vorstand für den Breitband-Internetausbau in Undenheim durch möglichst mehrere Anbieter eingesetzt. Sowohl Telekom als auch EWR konnten mit an Bord genommen werden. Der Breitbandausbau durch die Telekom, welche primär den östlichen Teil Undenheims versorgt, ist im Bereich Bahnhof und den Spessgebieten abgeschlossen. Bereits im Frühjahr 2013 wurde die Grundlage für den im Frühjahr 2014 unterzeichneten Koopera-tionsvertrag mit der EWR gelegt. Die Zielset-zung, flächendeckend das „schnelle Internet“ mit mindestens 25 Mbit/s einzuführen, konnte nun abgeschlossen werden. Momentan wird der Termin für eine Bürgerinformationsveran-staltung des EWR, welche in der Goldbach-Halle stattfinden soll, abgestimmt. Den Termin werden wir sobald er feststeht bekanntgeben.

 

Wir, die Bürger für Undenheim, wünschen Ihnen und Ihren Familien, dass auch Sie die Energie des Frühlings für sich umsetzen können.

 

Marcus Becker (1. Vorsitzender)

 

 

Undenheim rüstet sich

für seinen 1250sten Geburtstag

 

Viele Bürger Undenheims, unter ihnen viele Vertreter von Vereinen, Institutionen und Parteien, folgten am 4. März 2015 der Einla-dung der Gemeindeverwaltung zu einem ersten Vorbereitungstreffen für die Organisation und Durchführung des im Jahre 2017 anstehenden Ortsjubiläums. Dem Anlass entsprechend fand die Veranstaltung im Heimatmuseum des Ortes statt. In großer Runde konnte Marcus Becker, Erster Beigeordneter und demnächst zuständig für den erst kürzlich vom Gemeinderat geschaffenen Geschäftsbereich “Soziales, Kultur, Sport und Heimatpflege, Jugend und Senioren”, den Anwesenden die Grundidee der Verwaltung für diese Feierlichkeit übermitteln:

„Es soll ein großes Fest von Undenheimern für Undenheimer,
ein Fest über Generationen, Vereine und Interessensgrenzen hinweg werden.“

 

Während der Präsentation von Anregungen der Gemeinde und Vorschlägen zur Organisation brandete immer wieder eine Woge von kreativen Ideen und Vorschlägen aus dem Publikum auf. Am liebsten wären alle Anwesenden gleich in die Detailarbeit eingestiegen. Festbuch, Akademische Feier, Festumzug, Ausstellung, Tanzveranstaltung, Kinderveranstaltungen, Ortswettkämpfe, u.v.m. bilden einen umfangreichen Ideenstrauß, auf dem ein buntes Jahresprogramm aufgebaut werden kann.

 

„Alles steht und fällt mit dem Engagement möglichst vieler Schultern und Köpfe“ fasst Marcus Becker die Herausforderung der nächsten Monate zusammen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser gelungene Auftakt mit einer so großen Resonanz in eine motivierte Vorbereitungsarbeit überleiten lässt. Alle Interessierten, die sich mit ihren Kompetenzen und Neigungen einbringen wollen, können sich direkt an Marcus Becker (Tel. 760045), die Gemeindeverwaltung oder per Mail über 1250Jahre@undenheim.de an die Koordina-toren wenden. Die BfU wird wie viele Vereine ihre Aktivitäten und Feste im Jahr 2017 unter das Motto des Jubiläums stellen, um so das Festprogramm in Umfang und Vielfältigkeit zu bereichern.

Haushaltsplan 2015

Investitionshaushalt, Schuldenabbau, Schwerpunkt auf die Förderung des Breitensports

Die BfU-Fraktion begrüßt den von der Undenheimer Gemeindeverwaltung vorgelegten Investitionshaushalt für 2015.

 

Nach der erfolgreichen Umsetzung der Kita “Die Goldbachforscher“, das Prioritätsprojekt des letzten Jahres, legt die BfU-Verwaltung nun den Schwerpunkt auf die Förderung des Breitensports.

 

Neues Sportgelände ohne neue Schulden

Der größte Einzelposten im Investitionshaushalt 2015 ist mit 650.000 € für die Schaffung eines neuen Kunstrasenplatzes nebst Laufbahn einge-stellt. Dank des guten Wirtschaftens und des umsichtigen Umgangs der BfU-geführten Verwaltung mit den Gemeindegeldern kann dieses Vorhaben aus Rücklagen der Gemeinde Undenheim finanziert werden. Es müssen keine Schulden gemacht werden. Ergänzend wurden Förderanträge gestellt, die mit etwa 200.000 € im Haushalt berücksichtigt sind.

 

Die Fraktion der Bürger für Undenheim befürwortet das Vorhaben der Gemeindever-waltung, dieses Projekt bald möglichst in Angriff zu nehmen. Wir sind zuversichtlich, dass auch die Mehrheit der Undenheimer Bürger dieses Vorhaben mitträgt und dies entsprechend in der Bürgerbefragung mit großer Teilnahme signalisiert.

 

Investitionen in die dörfliche Infrastruktur

Wir befürworten die von der Gemeindeverwaltung vorangetriebenen Investitionen in die dörfliche Infrastruktur. Die geplante Erschließung weiterer Gewerbeflächen im Gewerbegebiet “Hinter dem Bahnhof”, hierfür sind 150.000 € von der Gemeindeverwaltung eingestellt, ist aus unserer Sicht ein notwendiger Schritt, um die Versorgung unserer Bürger mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu verbessern. Außerdem werden hierdurch Wohnort nahe Arbeitsplätze für unsere Mitbürger geschaffen und die Steuereinnahmen der Gemeinde erhöht.

 

In den Baugebieten Spess 1-3 wird die Zufahrtsstraße “An der Römervilla” fertig ausgebaut und zur Sicherheit der Anwohner an den Kreuzungen verkehrsberuhigt sowie mit Straßenbeleuchtung ausgestattet.

 

Innerörtlicher Ruhepol “alter Friedhof”

Die von der BfU mit viel Engagement entwickelte Gestaltung des alten Friedhofs, in die schon zahlreiche ehrenamtliche Arbeits-stunden geflossen sind, wird im Haushalt 2015 ebenfalls mit Finanzmitteln bedacht und kann somit zu unserer Freude weiter vorangetrieben werden. Hierfür stehen 21.000 € zur Verfügung.

 

Eigentum verpflichtet

Bestehende Werte müssen gepflegt werden - so ist eine Sanierung der feuchten Wände im Rathausgebäude erforderlich. In diesem Zuge sollen auch die nicht mehr zeitgemäßen und nicht barrierefreien WC-Anlagen im Keller des Rathauses an einen ebenerdigen Standort verlegt werden - inklusive des zu schaffenden Zugangs von außen sind hier 130.000 € eingeplant.

 

Die Fraktion der BfU unterstützt diese Maß-nahme ebenso wie alle Bestrebungen der BfU-geführten Gemeindeverwaltung, den bis 2004 aufgelaufenen Sanierungsstau an Gemeinde-eigentum aufzuarbeiten. So wurden in der Vergangenheit bereits Sanierungsmaßnahmen am Rathaus sowie dringend notwendige Renovierungen und Sanierungen der gemeinde-eigenen Wohnungen und Häuser unterstützt.

 

An unsere jüngsten Bürger wird ebenfalls gedacht: Im Kindergarten wird der Raum der Vogelgruppe saniert.

 

Bestehendes zeitgemäß verbessern

Für uns von der BfU und natürlich auch für unseren Bürgermeister sowie die Beigeordneten ist es wichtig, auch mit kleinen Haushaltsposten positive Zeichen zu setzen.

 

Nur ein gut ausgestatteter Bauhof (5.000 € eingeplant) vermag die anfallenden Arbeiten in unserer gewachsenen Kommune zu bewältigen. Nur eine ansprechende und gut ausgestattete Gemeindebücherei (5.000 € Planungskosten zur Erweiterung und 2.000 € für Medienanschaffung eingeplant) erreicht die Nutzer auch zukünftig und leistet somit einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Weiterbildung von Klein und Groß. Beides zu unterstützen ist für uns selbstverständlich!

 

Diese Punkte haben unter den früheren Verwaltungen oft Mangel gelitten, selbst kleinste Anschaffungen mussten hart erkämpft werden. Im Jahr 2004 war im Bauhof noch nicht mal ein Akkuschrauber vorhanden, geschweige denn der Fläche angemessene Gerätschaften zur Grünflächenpflege.

 

Zur “Erweiterung” des Buchbestands der Bibliothek wurden von der damaligen Verwaltung 100 - 200 € für ausreichend erachtet. Heute haben wir gut ausgestattete Kommunalarbeiter und eine Bibliothek, die sich mit zeitgemäßen Medien großer Beliebtheit erfreut. Daran werden wir auch zukünftig denken.

 

BfU-Fraktion freut sich über weiteren Schulden-abbau. Die BfU-Fraktion wertet es als Erfolg, dass zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen keine neuen Verbindlichkeiten aufgenommen werden müssen.

 

Es kann sogar der Schuldenabbau fortgesetzt werden. Für ein Darlehen ist die Zinsbindungsfrist abgelaufen, dieses kann in voller Höhe von 182.000 € abgelöst werden. Weitere Tilgungen erfolgen in Höhe von rd. 40.000 €. Insgesamt verringert sich so die pro Kopf Verschuldung auf voraussichtlich 37 €. Wir danken der Verwaltung für die Kontinuität beim Reduzieren der Schuldenlast.

 

Erfreulich ist auch, dass es nicht notwendig ist, die von der Gemeinde erhobenen Steuern und Abgaben zu erhöhen. Aufgrund der guten gesamtwirtschaftlichen Lage erwartet die Gemeinde für dieses Jahr stabile bis leicht steigende Einnahmen aus ihren Einkommens- und Gewerbesteueranteilen, während die Kreis- und die VG-Umlage prozentual stabil bleiben.

 

Erwähnenswert ist aus unserer Sicht auch die Funktion der Gemeinde Undenheim als kommunaler Arbeitgeber. Im Rahmen der neuen Kindertagesstätte “Die Goldbachforscher” wur-den sieben weitere Stellen in Voll- und Teilzeit geschaffen. Das Anliegen, unsere Kleinsten bestens zu versorgen, ist nun auch in diesem Bereich erfolgreich umgesetzt.

 

1250 Jahre Undenheim

 

Mit den Planungen für das Jubiläum “1250 Jahre Undenheim” im Jahr 2017 wird in derzeit begonnen. Die BfU-Fraktion freut sich über die von der Gemeindeverwaltung hierzu im diesjährigen Haushalt eingestellten Mittel in Höhe von 10.000 €. Wir wünschen uns von Seiten der BfU-Fraktion ein großes Fest von Undenheimern für Undenheimer. Die Festschrift, die Akademische Feier, der Festumzug, musikalische Veranstaltungen für jung und alt sowie die Koordination verschiedener über das Jubiläumsjahr verteilter Aktivitäten der Ortsvereine werden schon jetzt vorbereitend angegangen.

 

In diesem Zusammenhang befürwortete die Fraktion der BfU die im Haushalt 2015 eingeplante Schaffung eines Geschäftsbereichs “Soziales, Kultur, Sport und Heimatpflege, Jugend und Senioren” für einen Beigeordneten.

 

‘Zukunftsorientiert’ durch die eingeplanten Investitionen - ‘Innovativ’ durch die Schaffung des Geschäftbereiches, um das Ortsjubiläum angemessen zu gestalten und die Themen Jugend und Senioren sowie Soziales und Kultur stärker in den Blickpunkt zu rücken - ‘Nach-haltig’ steht für Schuldenabbau und langlebige Investitionen - Die eingeplanten Projekte spiegeln die Themen unserer Mitbürger wider.

Neufassung der Hauptsatzung

Neuer Ältestenrat und Priorisierung des Bereichs Soziales & Kultur

Die Hauptsatzung der Gemeinde regelt die Ausgestaltung der öffentlichen Bekannt-machungen, Art und Besetzung von Gemeindeausschüssen, die Anzahl von ehrenamtlichen Beigeordneten zur Unter-stützung des Ortsbürgermeisters und deren jeweilige Aufwandsentschädigungen.

 

Die bisherige Hauptsatzung der Gemeinde Undenheim stammte aus dem Jahr 1995 und wurde seit dieser Zeit vier Mal ge-ändert und ergänzt. Die nun durch die BfU-geführte Gemeindeverwaltung vorangetrie-benen Änderungen wurden zum Anlass genommen, die gesamte Satzung redaktio-nell zu überarbeiten und als Ganzes neu zu beschließen.

 

Was ändert sich?

Mit der am 10.02.2015 im Gemeinderat mehrheitlich angenommenen umfassend überarbeiteten Hauptsatzung setzt die BfU-geführte Verwaltung zwei wesentliche Schwer-punkte: Die Gemeindeorgane werden um einen Ältestenrat ergänzt und die Aufgaben und Benennungen der Ausschüsse werden den heutigen Bedürfnissen angepasst. Hierbei erfährt besonders der Bereich Soziales und Kultur eine deutliche Aufwertung.

 

Ältestenrat

Der neu geschaffene Ältestenrat dient dem Bürgermeister zur Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen und wird von diesem bei Notwendigkeit bzw. einmal im Quartal einberufen. Ungeachtet des jeweiligen Alters besteht der Ältestenrat aus dem Ortsbürgermeister, den Beisitzern und je einem Gemeinderatsmitglied aller im Gemeinderat vertretenen politischen Gruppierungen. Die Funktion dieses Gremiums ist die Kommunikation und initialisierende Diskussion politischer Themen und Vorhaben der Verwaltung. Ältestenräte haben sich bereits in vielen Gemeinden erfolgreich bewährt, da sie zum frühzeitigen Meinungsaustausch aller Gruppierungen beitragen, nicht erst wenn Beschlussvorlagen zu den jeweiligen Gemeinderatssitzungen ausformuliert, von der VG-Verwaltung zentral gedruckt und verteilt wurden.

 

Benennung der Ausschüsse

Der Ortsgemeinderat bildet weiterhin vier Ausschüsse. Die einzelnen Aufgabengebiete werden an die heutigen Bedürfnisse angepasst, was sich in den geänderten Bezeichnungen widerspiegelt. Im Einzelnen heißen die Ausschüsse nun:

  • Haupt- und Finanzausschuss
  • Ausschuss für Bauen und Dorferneuerung
  • Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport, Heimatpflege, Jugend und Senioren
  • Ausschuss für Landwirtschaft, Weinbau und Umweltschutz

Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt als führender Ausschuss unverändert auch die Aufgaben des Rechnungsprüfungs- und des Petitionsausschusses wahr. Die Themen Umweltschutz und Dorferneuerung werden nun namentlich dem ehemaligen Landwirtschafts- sowie Bauausschuss zugeordnet, wodurch ihrem weiter gestiegenen Gewicht in der Gemeindeverwaltung Rechnung getragen wird.

 

Die größte Änderung betrifft den Sozial-ausschuss, dessen neuer Name die Zielrichtung mehrerer Schwerpunkte aus dem Programm der BfU aufnimmt. Jugend- und Seniorenprojekte sollen verstärkt in der Arbeit des Ausschusses aufgenommen werden, beispielsweise um Bestrebungen und Projekte der Ortsvereine mit Programmen auf Kreis- und VG-Ebene zu koordinieren. Eine weitere wichtige Aufgabe wird unter dem Leitbegriff Heimatpflege die Vorbereitung und Weichenstellung der Feier-lichkeiten und Aktivitäten zum 1250-Jahr Jubi-läum der Gemeinde Undenheim in 2017 sein.

 

Die Rahmenbedingungen für eine kooperative Umsetzung wichtiger ortspolitischer Schwer-punkte im Sinne Undenheims sind nun gesetzt. Wir wünschen den Gremien eine konstruktive und zielgerichtete Arbeitsatmosphäre.

Würdige Veranstaltung für Widerstandskämpfer Ludwig Schwamb

Gedenkstein enthüllt

Am 23. Januar 2015 wurde für den in Undenheim geborenen und in Berlin von den Nationalsozialisten 1945 ermordeten Staatsrat Ludwig Schwamb exakt 70 Jahre nach seinem Tod feierlich durch die Gemeindeverwaltung ein Gedenkstein auf dem alten Friedhof enthüllt.

 

Zuvor trafen sich Mitglieder aller politischen Gruppierungen der Gemeinde sowie interes-sierte Bürger in der Trauerhalle, um gemeinsam den nachdenklichen Worten von Ortsbürgermeister Wilhelm Horn zu lauschen. Vielleicht auch, um ein wenig mehr über den gebürtigen Undenheimer, verwandtschaftlich verbundenen oder Straßennamen-gebenden Menschen zu erfahren.

 

Wilhelm Horn erinnerte an das wohl dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte – dem Nationalsozialismus – der Europa mit Krieg und Leid überzog. Und an mutige Menschen wie Schwamb, die versuchten, die Terrorherrschaft mit einem Attentat auf den Diktator Adolf Hitler zu beenden. Dabei mussten sie den gegenüber dem Diktator geleisteten Eid zum Gehorsam brechen, im Verborgenen den Widerstand aufbauen und der Tatsache ins Auge sehen, dass ein Scheitern ihres Vorhabens den eigenen Tod zur Folge hat.

 

Aber sie wollten die Verbrechen an der Zivilbevölkerung und den Massenmord an den Juden stoppen und begaben sich bewusst in Lebensgefahr, um dem Bösen ein Ende zu setzen.

 

So explodierte am 20. Juli 1944 die Bombe, die die Nazi-Herrschaft mit dem Tod des Diktators beenden sollte. Doch Hitler überlebte das Attentat und viele der Verschwörer um Claus Graf Schenk von Staufenberg, die sich bereits Gedanken zur politischen und gesellschaftlichen Ordnung für die Zeit nach dem Terrorregime geschaffen hatten, wurden noch am selben Tag ermordet.

 

Ludwig Schwamb wurde drei Tage nach dem Anschlag festgenommen und in Berlin-Plötzensee am 23.Januar 1945 erhängt.

 

Wilhelm Horn spannte den Bogen in die heutige Zeit und der Demokratie, in der wir leben. In eine Zeit also, die solche wagemutigen Entscheidungen wie damals nicht erfordert. Doch auch in der Gegenwart gibt es Werte, für die es Wert ist einzutreten und entsprechend Verantwortung zu übernehmen. „Wie werde ich zu dem Menschen, der ich sein kann ?“; „Tue ich, was ich kann ?“ und „Lass ich mein Fragestellungen regte unser Ortsbürgermeister die Anwesenden zum Nachdenken an. Abschließend wurde die Anwesenheit aller als gemeinsames Bekenntnis gewertet, es nie mehr zu solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kommen zu lassen. Das Feld dürfe nicht denen überlassen werden, die aus der Geschichte nichts gelernt haben und lernen wollen.

 

Nach seiner Rede enthüllte Wilhelm Horn feierlich den Gedenkstein auf dem Historischen Friedhof.

Tag des alten Friedhofs

Undenheim macht es richtig!

Die Gemeinde Undenheim rief ihre Bürger im Spätherbst letzten Jahres dazu auf, mit vereinten Kräften den Historischen Friedhof zu pflegen – und ca. 40 freiwillige Helfer kamen!

 

Ortsbürgermeister Wilhelm Horn war geschlossen mit seinen Beigeordneten und den Undenheimer Gemeindearbeitern vor Ort. Nicht nur die Bürger für Undenheim (BfU) fanden sich mit insgesamt zwei Dutzend Helfern in großer Zahl ein. Auch die SPD erschien mit sieben Aktiven, u.a. ihrer Vorsitzenden Christa Möller, um sich mit Eifer dem Beetstreifen zu widmen, in dessen Mitte bald das Ehrenmal für Staatsrat-Schwamb aufgestellt wurde.

 

Teilnehmer der Reservistenkameradschaft Undenheim unter Führung des RKVorsitzenden, Fregattenkapitän d.R. Jürgen Lemke, mit einem Werkzeugarsenal von Motorsägen, Gartengeräten und militärischer Ausdauer zum Arbeitseinsatz auf dem historischen Friedhof ein. Gemeinsam mit drei Teilnehmern der US-Partnereinheit 4th Air Support Operations Group aus Wiesbaden Erbenheim unter Führung von Major Christopher Howell wurde das gesamte Areal um die Kriegerehrenmale unter fachkundiger Anleitung hergerichtet. Spontan und flexibel brachten sie sich überall ein, wo Hilfe gebraucht wurde.

 

Nach einer kurzen Information über das zur Diskussion stehende Friedhofskonzept wurde ein Großteil der notwendigen landschaftsgärtnerischen Vorarbeiten bei strahlendem Sonnenschein innerhalb von fünf Stunden umgesetzt. Hüfthoch türmte sich zwischenzeitlich das Schnittgut: ausgemachte Brombeerhecken, Hasel und Eschen, die sich die Vorherrschaft auf dem alten Friedhof sichern wollten sowie eine übermächtige Eibe.

 

Drei Fahrzeuge waren durchgängig im Einsatz, den Abraum abzutransportieren. Mit schwerem Gerät wurden Baumwurzeln ausgemacht, im Kontrast dazu mit emsigen freiwilligen Kinderhänden Efeu von Mauern und Steinen abgepflückt. Es war für Jeden etwas dabei und die gemeinsame Arbeit hat offensichtlich allen viel Spaß gemacht. Neben lauten Maschinengeräuschen prägte immer wieder ansteckendes Lachen oder anerkennendes Auf-die-Schulter-Klopfen das Bild.

 

War während der gemeinsamen mittäglichen Pause ein Ende kaum absehbar, verließen die letzten müden „Krieger“ gegen 14:00 Uhr einen vollständig aufgeräumten und gekehrten Wehrfriedhof, der im Sonnenschein erstmals eine wundervolle Sicht über die Dächer Undenheims bereithielt. Überwältigt von so viel Einsatz für Undenheim dankte Wilhelm Horn allen Helfern vor Ort und jenen, die im Hintergrund für das leibliche Wohl sorgten.

 

 

Närrisches BfU-Treiben

Der kleine Markt der darf nicht mehr, darum wollen wir den Größeren hierher.

Einkaufen in Undenheim und nicht weiter fort, da freut sich auch der Nachbar Ort.

Der Umzug am Fastnachtsdienstag war erneut der krönende Abschluss der närrischen Kampagne in unserem Ort. Zweieinhalb Stunden lang schlängelte sich der närrische Lindwurm durch die Straßen. Mehrere Hundert gut gelaunte Narren jubelten den Zugwagen mit kräftigen Helau-Rufen zu.

 

Über ein Dutzend aktiver BfU-ler präsentierten sich eindrucksvoll mit ihrem neu gestalteten Zugwagen, in selbstgemachten Verpackungsröckchen und vollbepackten Einkaufswagen. wobei der Schriftzug „Ja“ anlässlich des diesjährigen Mottos im Vordergrund stand.

 

Die BfU sagt „Ja“ zu einem größeren Einkaufsmarkt. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Friesenheim und Köngernheim will man die bislang von der Genehmigungsbehörde bemängelte zu geringe Bevölkerungszahl beheben. Die Chance dafür steht nicht schlecht, zumal Undenheim schon seit Jahrzehnten ein Zentrum im Selztal darstellt.

 

 

Sammeltassen auf dem Undenheimer Frühlingsmarkt

Undenheim wird von vielen seiner Bewohner als ein wunderschöner Ort empfunden. Diese Schönheit spiegelt sich nicht zuletzt in den über ein Dutzend Zeichnungen wider, die der Undenheimer Künstler Peter Fricke im Auftrag der BfU von verschiedenen Gebäuden unserer Gemeinde angefertigt hat. Öffentliche Bauten wie das Rathaus, unsere Kirchen, evangelisches Gemeindehaus und Pfarrhof wurden ebenso wie historische Privathäuser in Tusche verewigt. Um diese Kunstwerke mit vielen Undenheimern teilen zu können, sind sie als Postkarten und auch als Drucke zu erwerben.

 

Als kleines Bonbon wurden sie jetzt auch als Sammeltasse aufgelegt. 2015 sind nun die ersten drei Motive: Rathaus [1], Katholische Kirche [2], evangelische Kirche [3] erschienen und werden in jedem weiteren Jahr um ein Motiv ergänzt. Auf dem am 08. März vom Heimat und Kulturverein veranstalteten Frühlingsmarkt fanden bei dem offensichtlich nicht erwarteten Andrang der Besucher Drucke, Postkarten und Tassen reißenden Absatz. Verkäufer und Gäste des Marktes waren begeistert. Vielen Dank an die Organisatoren dieses jungen Undenheimer Events.

 

 

Aktuelle Termine in Undenheim:

 

Unser Infoblatt 04/2015 ist auch als Download verfügbar:

Infoblatt
 

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