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Winterwanderung der BfU


führt durch historischen Ortskern und die „Bitz“

Zu einer der ersten sportlichen Aktivitäten im neuen Jahr luden die Vereinsverantwortlichen der „Bürger für Undenheim“ ein: zu ihrer bereits traditionelle Winterwanderung. Glücklicherweise stiegen die Temperaturen nach den Kapriolen der letzten Tage auf um den Nullpunkt, so dass sich ungefähr gleich viele Wanderlustige wie im vergangenen Jahr bei trockenem Wetter auf den Weg machten.

Rund 50 Mitläufer wurden von der BfU-Vorsitzenden Claudia Schneider begrüßt und von „Wanderwart“ Joachim Schmidt an ausgewählten Sehenswürdigkeiten von Undenheim informiert. Vom Startpunkt Georg-Wiegand-Will-Platz, der in den 1920er Jahren von der Gemeinde erworben und im Lauf der Zeit in sein heutiges Aussehen verwandelt wurde, ging es über die Schul- und Kirchstraße, wo die älteste fränkische Hofreite und das älteste Wohnhaus der Gemeinde stehen. Anschließend führte der Weg zur sogenannten „Weed“ – der heutigen Tränkgasse, die ihren Namen durch die damalige Nutzung, dem Tränken und Säubern der Tiere erhalten hat.

Nach einem kurzen historischen Abstecher zum 1516 untergangenen Nordelsheim westlich von Undenheim durch den gleichnamigen Bach war die katholische Kirche mit ihrer Wehrmauer das nächste Ziel. Über die Storchengasse und der Wörrstädter Straße erreichte die Wandergruppe die „Mainzer Pforte“ – ein Punkt, an dem ein früherer Zugang durch den damals mit Sträuchern und Bäumen bepflanzten und Graben versehenen Dorfwall eingerichtet war. Durch diese ca. 1m breite „hohle Gasse“ erreichte man – nicht ohne über unvernünftigen Hundebesitzer den Kopf zu schütteln, die sich um die festen Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht kümmern – die „Bitz“, den Bereich nördlich der Goldbach.

Nach einer Verschnaufpause im Weingut Werner Manz, der „Sparrmühle“, über die Joachim Schmidt auch Interessantes zu berichten wusste, ging es entlang der Staatsrat-Schwamb-Straße zur „Raufenmühle“, deren Existenz bereits seit dem Jahr 1384 bestätigt ist. Vorbei am sogenannten „Späthistorischen Wohnhaus“ führte die Wanderung zu ihrem Abschluss ins Anwesen der Familie Curschmann, wo eifrige Helfer die erwartungsfrohen Wanderlustigen mit Speis und Trank empfingen.

Neben Glühwein, Punsch und kalten Getränken gab es heiße Erbsensuppe mit Wurst. Beim geselligen Beisammensein kamen „Erstwanderer“ mit „Dauerläufer“ bzw. „Neubürger“ mit „Eingeborenen“ ins Gespräch. „Bei kaum einer anderen Veranstaltung kann man sich so ungezwungen mit so vielen Menschen unterhalten - und das bei gesunder Bewegung an der frischen Luft“, freut sich die Vorsitzende der BfU, Claudia Schneider, die ihren Dank an die Helfer und das Organisationsteam richtete.

 

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