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BfU-Position zur Investition in ein Haus der Gemeinde

 

Warum spricht sich die BfU für ein “Haus der Gemeinde” am Standort der neuen Sportanlage aus?

 

Am Standort der neuen Sportanlage sind neben der erforderlichen Umkleide für Schiedsrichter und Mannschaften sowie der Abstellmöglichkeit für das Wartungsgerät weitere Erfordernisse zu berücksichtigen. So bedarf es einer für die Zuschauer zugänglichen WC-Anlage und wünschenswert ist auch ein fester Standort für einen Getränkeausschank sowie eine Möglichkeit für die Zuschauer, sich bei nasser oder heißer Witterung unterzustellen.

In BfU-intern und in Ausschuss-Sitzungen wurde dieses Thema diskutiert und die Idee aufgegriffen, den zunächst kleiner geplanten Ausschank so zu erweitern, dass alle Vereine und Gruppierungen im Ort diesen als Raum für Probestunden, Sitzungen und ähnliches nutzen können.

Das Konzept erhielt zunächst den Arbeitstitel “Haus der Vereine”. Die Integration aller Funktionen in ein einziges Gebäude am Sportgelände erschien plump und unförmig - hieraus entstand die Idee zu zwei getrennten Baukörpern. Die Abtrennung der “öffentlichen” Funktionen von den direkt mit dem Sportbetrieb verbundenen eröffnet ferner die Möglichkeit, den Schutzzaun um den Platz so zu gestalten, dass die nunmehr “Haus der Gemeinde” benannten Räumlichkeiten an spielfreien Tagen genutzt werden können, ohne Zutritt zum Platz gewähren zu müssen. Auch könnte das nah gelegene Erlebnisfeld intensiver genutzt werden, dank der dann verfügbaren Sanitäranlagen!

 

Die Standortwahl für das “Haus der Gemeinde” ergibt sich aus seiner Nutzung im Zusammenhang mit dem Betrieb der Sportanlage.

 

Natürlich ist ein solches Gebäude auch an anderen Stellen im Dorf denkbar - nur entfallen damit sämtliche Synergieeffekte:


Als weitere Möglichkeit, den Vereinen und Bürgern mehr Räumlichkeiten im Dorf zur Verfügung stellen zu können, bieten sich Ausbau und Sanierung bestehender Gebäude an. Hier werden häufig Heimatmuseum und das Evangelisches Gemeindehaus genannt. Die wünschenswerte Belebung des Ortsmittelpunkts steht hier im Konflikt mit Anwohnern, die sich heute schon vom Probenbetrieb derGesangs- und Musikvereine gestört fühlen. Im Heimatmuseum müssten Ausstellungen mit ggf. regelmäßig stattfindenden Vereinsveranstaltungen koordiniert werden. Durch Nutzungseinschränkungen erscheint das Museum besser für einmalige Veranstaltungen geeignet. Dennoch wurden für beide Objekte mögliche Umbaumaßnahmen bereits grob überlegt. Die erforderliche Berücksichtigung von Denkmalschutzbelangen konkurriert in beiden Fällen mit einer barrierefreien Gestaltung.

Im Falle des Ev. Gemeindehauses stehen der Kirchengemeinde 90qm an Räumlichkeiten zu. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein bleibendes Nutzungsrecht durch die ev. Kirchengemeinde Teil der Verkaufsbedingungen wäre. Die öffentlichen Räume müssten im oberen Stockwerk durch zwei getrennte Treppenhäuser (Fluchtweg- und Brandschutzauflagen) erschlossen werden. Einem möglichen Außenaufzug für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer hat die Denkmalbehörde bereits abgewunken - obwohl es in anderen Gemeinden Beispiele hierfür gibt. Schlussendlich steht das Ev. Gemeindehaus nicht zur Veräußerung.

 

Warum nun “Haus der Gemeinde”?

 

Wie geschildert ist das Projekt “Haus der Gemeinde” als “Haus der Vereine” geboren worden. Aus dem ursprünglichen Namen lässt sich direkt ein eingeschränkter Zweck ableiten - nämlich Nutzung (nur) durch Vereine. Damit wird allen Mitgliedern von Vereinsvorständen und deren nahen Angehörigen ein Eigeninteresse an der Umsetzung, sprich Befangenheit, unterstellt. In unserem Falle wären ca. zwei drittel des Gemeinderats als befangen ausgeschlossen worden. Sinkt die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder unter das beschlussfähige Minimum, so beraten die Verbliebenen, aber der Vorsitzende entscheidet allein über den Antrag. Dieser aus der Sicht von Bürgermeister Wilhelm Horn undemokratischen Regelung wird mit der Umbenennung im Sinne einer demokratischen Mehrheitsfindung aus dem Weg gegangen.

Die nun gewählte Bezeichnung “Haus der Gemeinde” trägt dem Rechnung, dass durchaus eine öffentliche Nutzung des Gebäudes möglich sein soll und umgeht das Befangenheitsproblem, welches durch die Wörtchen “der Vereine” entstehen würde.

 

 

Faktencheck

Faktencheck der letzten beiden Gemeinderatssitzungen und Presseveröffentlichungen bzgl. des Themas Bau der Sportanlage Undenheim „Hinter der Goldbach-Halle“ als Download:

Faktencheck
 

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